Die Kooperation Kindergarten – Schule

Der Schuleintritt bringt viele Veränderungen mit sich. Diese Übergangssituation vom Kindergarten in die Grundschule erfordert eine besondere Aufmerksamkeit aller Beteiligten. Ziel der Kindergarten- Kooperation ist es, einen fließenden Übergang vom Kindergarten in die Schule zu gestalten. Ein gut funktionierendes Netzwerk zwischen Eltern, Kindergarten und Grundschule unterstützt und fördert einen gelungenen Start in die Schullaufbahn und lässt den Übergang zur Brücke werden.

Die rechtzeitige Zusammenarbeit zwischen den drei Bildungshäusern erleichtert den Kindern den Beginn dieses neuen Lebensabschnitts. Gemeinsam können wir die Motivation, Neugierde und Freude auf die Schule wecken und entfachen. Dabei ist es wichtig jedes Kind im Fokus zu haben. 

Ein kurzer Überblick der Programmpunkte im Jahr vor der Einschulung:

Die Kooperationslehrkräfte besuchen die Kindergärten, um die Kinder kennenzulernen, zu beobachten und sie bestmöglich hinsichtlich ihrer Schulfähigkeit einschätzen zu können. Dabei stehen sie mit den Erzieher:innen im engen Austausch über den Entwicklungsstand Ihres Kindes.

Neben den Kindergartenbesuchen dürfen die Kinder in erste Schulstunden in der Schule hineinschnuppern und lernen die Räumlichkeiten und Personen in der Schule kennen.

Vor der Schulanmeldung findet ein Informationsabend für die Eltern statt. Der Abend informiert über wichtige Bestandteile der Kooperation, über die Stundentafel und Fächer.  Ebenfalls stellt sich die Schule im Park mit ihren Angeboten vor. Anschließend haben die Eltern die Möglichkeit, einen Blick in die verschiedenen Klassenzimmer zu werfen und Kontakt zu den Lehrer:innen aufzunehmen.

Die Einschulung

Spätestens wenn der Schulranzen gekauft ist, nimmt das Thema Einschulung auch bei den Kindern an Bedeutung zu. Sie fragen sich, wie das neue Leben sein wird, hören genauer hin, wenn über Schule gesprochen wird und spielen selbst Schule.

Wenige Tage vor der Einschulung findet der erste Elternabend der Klassenstufe eins statt. Hier werden alle wichtigen Informationen zur Einschulung und zu den ersten Schulwochen thematisiert.

Am Tag der Einschulung findet ein freiwilliger Gottesdienst für die Schulanfänger:innen und deren Familien in der Kirche statt. Anschließend heißen die Schulleitung und die Zweitklässler:innen die Kinder auf dem Schulhof willkommen. Mit Begeisterung haben sie kleine Tänze, Lieder oder Gedichte vorbereitet.

Nach der offiziellen Begrüßung findet die erste Schulstunde für die Kinder statt. Sie gehen aufgeregt mit ihren Schulranzen und Schultüten in ihr Klassenzimmer und lernen dort ihre Mitschüler:innen und ihre:n Klassenlehrer:in kennen. Währenddessen haben die Familien die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen die anderen Eltern kennenzulernen.

Nach der ersten Schulstunde dürfen gerne noch Fotos von den Schulanfänger:innen im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof gemacht werden.

 

Einschulung im Schuljahr 2020/2021

Mit diesem und einem weiteren Lied, gesungen von der Lehrerin Frau Frölich und begleitet von ihrer Kollegin Frau Feller, wurden die neuen Erstklässler am 18. September mit Schwung in der Schule im Park begrüßt. 3*1=60? Diese Rechnung ging zumindest in diesem Jahr tatsächlich auf, da nun die neuen 60 Erstklässler unter Pandemiebedingungen nicht in einer gemeinsamen Feier eingeschult werden konnten. So erzählte die Rektorin Frau Reuss zusammen mit dem Konrektor Herrn Staudenmeir die Geschichte vom Löwen Leo gerne dreimal, hatten sich doch die Zweitklässler bei der Illustration der Geschichte mit ihren Bildern besonders große Mühe gegeben.  Nachdem am Ende der Geschichte, der die Kinder aufmerksam lauschten, auch der Löwe keine Angst mehr vor seiner Einschulung und dem ersten Schultag hatte, verließen nun auch die Kinder zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern mutig und beschwingt die Aula und betraten zum ersten Mal ihr neues Klassenzimmer. Ein schöner erster Tag an der Schule im Park ging schnell zu Ende. Wir heißen alle neuen Schülerinnen und Schüler ganz herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Start an unserer Schule.

Übergang auf die weiterführenden Schulen

Am Ende des ersten Schulhalbjahres der vierten Klasse steht die Entscheidung an, auf welche weiterführende Schule Ihr Kind ab Klasse 5 gehen soll. In einem Informations- und Beratungsgespräch wird von den Lehrkräften die sogenannte Grundschulempfehlung ausgesprochen. Dieser Empfehlung liegt eine pädagogische Gesamtwürdigung der bisherigen Lern- und Leistungsentwicklung sowie des Arbeitsverhaltens und der Lernpotenziale Ihres Kindes zugrunde. Je nachdem, welchen Anforderungen entsprochen wird, spricht sich die Lehrkraft für die Werkrealschule, die Realschule oder das Gymnasium aus – die Gemeinschaftsschule ist hier jeweils miteingeschlossen.

Die Grundschulempfehlung ist nicht verbindlich, muss aber bei der Schulanmeldung der weiterführenden Schule vorgelegt werden. Bei einer Abweichung von Elternwunsch und Lehrereinschätzung kann die Schulleitung der aufnehmenden Schule den Eltern ein Beratungsgespräch anbieten.

Sollte nach dem Informationsgespräch und der Ausgabe der Grundschulempfehlung noch weiterhin Unsicherheit bestehen, welche Schullaufbahnwahl die richtige für Ihr Kind ist, können Sie als Eltern das besondere Beratungsverfahren in Anspruch nehmen. Diese zusätzliche Beratung in Form eines Gesprächs mit einer dafür besonders qualifizierten Beratungslehrkraft kann Ihnen als weitere Entscheidungshilfe dienen. Die Anmeldung an den weiterführenden Schulen findet dann in der Regel im März statt.